Unglaubliches Hunderte Tropentiere auf dem Weg in die Schweiz erfroren - vom 21.02.2003, 12:29 | sven |
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(APA/dpa) - Hunderte von wertvollen Tropentieren sind auf dem Luftweg in die Schweiz verendet. Tierimporteur Martin Schreiber vom Reptilien-Center in Schlieren bei Zürich bestätigte am Mittwoch entsprechende Medienberichte. Die als bedrohte Arten geltenden Chamäleons, Frösche, Igel und Geckos kamen aus Madagaskar.
Die Luftgesellschaft Air France brachte die Tiere über Paris nach Zürich. Laut Schreiber deute alles darauf hin, dass die Tiere beim Umladen in Paris erfroren seien. In Zürich bemerkte der Experte, dass die Kisten viel zu kalt waren. "Nachdem sie zwei Stunden im Tierraum gestanden waren, wo es 25 Grad warm ist, waren die Kisten erst auf 13,9 Grad erwärmt."
Der Großteil der 1.800 Tausendfüßler, Frösche, Plattschwanzgeckos und Igel aus Madagaskar überlebte den Transport nicht. Auch die Überlebenden waren alle stark unterkühlt, viele haben Folgeschäden. Viele der Exoten sollten an den Zoo in Zürich geliefert werden.
In einem Schreiben der Air France hieß es, das Unglück habe wohl in Paris "seinen Höhepunkt erreicht". Eine Stellungnahme wollte die Fluggesellschaft nicht abgeben.
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